Dienstag, 9. Mai 2017

Vorstellung der Charaktere | #RoyalWeek

Haay :)

heute möchte ich euch mit wenigen Worten erzählen, wie ich die Charaktere von Paper Princess, Paper Prince und Paper Palace empfunden habe. Dabei versuche ich natürlich nicht zu viel zu verraten, für diejenigen, die die Reihe noch nicht gelesen haben. Aber an dieser Stelle möchte ich aber auch noch mal sagen, dass ich nicht ausschließen kann, dass nicht hier oder da ein Spoiler passiert ist, denn irren ist menschlich und die Frage, ab welchen Punkt verrate ich zu viel ist sehr schwammig. Deswegen sage ich es an dieser Stelle noch einmal.
Wollen wir doch mit der lieben Ella beginnen, um die sich die ganze Geschichte dreht.


Ella
Die ersten Worte, die Ella beschreiben sind für mich selbstständig und zielstrebig. Sie möchte trotz aller Widrigkeiten ihren Abschluss machen, wofür sie alles tut. Da ihre Mutter gestorben ist, sie aber nicht in das System wollte, schlägt sie sich alleine durch. Tagsüber ist sie in der Schule und Nachmittags und Abends geht sie Berufe nach, die vielleicht nicht für ein so junges Mädchen geeignet sind. Aber für sie die einzige Möglichkeit. Natürlich könnte man sie dafür verurteilen und ich möchte nicht sagen, dass ich das gut heiße, aber ich habe dann doch ganz schön viel Respekt vor ihr, da sie sich bis zum Schluss um ihre Mutter gekümmert hat und sich um alles drumherum gekümmert hat. Sie musste schneller erwachsen werden, als man es als Teenager müssen sollte, aber ich finde schon, dass sie sich da durchgeschlagen hat.
Gleichzeitig treibt sie ihr Fluchtinstinkt immer wieder entgegen, wenn es darum geht, dass sich in ihrem Leben etwas ändern soll. So greift sie auch zur Flucht, als Callum plötzlich vor ihr steht. Zu ihm kommen wir später.
Callum sammelt sie später ein und „entführt“ sie zu sich, wo sie von nun an Leben soll. Schlussendlich bleibt sie nur, weil Callum ihr Geld angeboten hat, wenn sie bleibt. Für sie ist Geld keine Selbstständigkeit, aber sie denkt, wenn sie doch wieder fliehen muss, hätte sie ein ganzes Sümmchen parat, um erst mal über die Runden zu kommen.
Bei Callums Familie angekommen, wird ihr direkt wieder vor Augen geführt, dass sie nicht das reiche Leben führen wollte, welches Callum ihr bietet. Zumal die fünf Söhne von ihrem Vormund – Callum – sie nicht gerade willkommen heißen. Ab diesem Punkt lernen wir Ella auch kennen, wie sie Schlagfertig und Selbstbewusst genug ist, um ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart zu meistern. Trotzdem lebt sie nur von deinem einen auf den anderen Tag, was ich ihr ehrlicherweise nicht verübeln kann.


Kommen wir nun zum zweitältesten Sohn von Callum und auch zum anderen Hauptcharakter dieses Buches:

Reed
Reed wird in den Büchern als wählerisch bei Frauen beschrieben, was wir aber selber eher weniger zu sehen bekommen. Aber nehmen wir das einmal hin. Dann ist er, seitdem Gideon – der älteste Bruder – die Schule verlassen hat, der „Chef“ der Schule, der die Regeln für die Schüler aufstellt. Mehr zu der Schule könnt ihr gerne im weiteren Verlauf der Woche lesen. Gleichzeitig geht er gerne am Hafen kämpfen. Temperamentvoll und sehr leicht reizbar, wenn man seine Mutter erwähnt, würde man ihn schnell beschreiben, was ihm nicht gerade den besten Ruf zuteil werden lässt. Aber ihn stört das überhaupt nicht, denn er sagt selbst, er kämpft gerne und was ist es schon dabei, wenn alles auf freiwilliger Basis besteht, wenn man sich gegenseitig zusammenschlägt.
Seine Mutter ist allein schon wegen den Prügeleien ein Thema, aber auch wegen dessen Selbstmord. Jeder der Brüder gibt sich die Teilschuld an ihrem Tod, was sie verfolgen. Reed denkt, er hätte seine Mutter wegen seinen Kämpfen und dem Temperament, welches dahinter steckt, dazu getrieben, sich umzubringen.
Als nun Ella auftaucht, ist es für Reed und seine Brüder eher eine Störung. Dabei möchte Ella eigentlich selbst gar nicht da sein, was die Brüder aber nicht verstehen und wollen sie einfach nicht akzeptieren. Aber Reed empfindet auch noch anders für sie. Er möchte sie nicht leiden können, aber trotzdem fühlt er sich zur ihr hingezogen. Er sieht sie nur als Mündel ihres Vaters, aber trotzdem entwickelt sich etwas zwischen ihnen.
Im Laufe der Geschichte werden Dinge aufgedeckt, wo einem erst mal Unverständnis entgegenschlägt. Ich möchte das an dieser Stelle auch nicht gutheißen, aber jeder trifft falsche Entscheidungen. Jeder macht etwas, worauf er am Ende nicht stolz ist. Aber Wut ist manchmal ein Triebmittel, um falsche Entscheidungen zu treffen. So hat sich auch Reed an der einen oder anderen Stelle verhalten, aber er kann es nicht ändern.


Erst war mein Plan, allen Brüdern ein eigenes „Kapitel“ zu überlassen, aber ich glaube, ich würde bei jedem einzelnen zu viel verraten, als das man die Charaktere selber kennenlernen kann. Denn für mich sind sie alle einzigartig und haben es verdient, dass man sie selbst kennenlernt.

Easton, Sebastian, Sawyer und Gideon
Einmal vorweg, Gideon bekommen wir in allen drei Bänden zwar regelmäßig zu „Gesicht“, aber eine charakterliche Einordnung finde ich dann doch recht schwer zu handhaben. Er ist für die Familie da, glaubt aber, dass er die Liebe nicht wert ist. Aber da denke ich schon, dass der Tod der Mutter und seine Schuldgefühle dafür gesorgt haben, dass er so denkt. Auch er tut Dinge, die er nicht möchte, aber die dafür Sorgen, dass er im Dilemma stecken bleibt.
Easton ist für mich Spaßvogel, ein kleiner Playboy und ein liebenswerter Mensch zugleich. Ella freundet sich als erstes mit Easton an, was zu Anfang gar nicht so aussah, da sie nun mal als eine Einheit gegen sie waren. Wir lernen schnell auch die etwas düsteren Seiten von ihm kennen, die Sucht beinhalten und ihn in Schwierigkeiten bringen. Man bekommt es am Rande mit, aber es ist kein Hauptbestandteil der Geschichte. Aber auch er gibt sich die Schuld an den Tod deren Mutter, was ich für alle ziemlich schrecklich finde, weil die Kinder nie für die Taten der Eltern sich schuldig fühlen sollen.
Über die Zwillinge Sebastian und Sawyer kann ich erst mal nur soviel sagen, dass man sie äußerlich kaum auseinander halten kann. Ella hatte anfänglich nur eine Verbrennung als Unterschied der beiden. Ich möchte aber nicht zu viel verraten, wie die Beiden zu Beziehungen stehen, denn das ist dann doch recht ungewöhnlich und auch Ella beobachtet das skeptisch, fühlt sich aber nicht im Recht, irgendwas dazu zu sagen.

Callum
Für Außenstehende könnte man denken, er nehme nur hilflose Frauen bei sich auf. Brooke, die auch eher aus ärmlichen Kreisen stammt und nun seine Freundin ist und Ella, die er zu sich holt, um ihr Vormund zu sein. Ehrlicherweise kenne ich jetzt nicht den speziellen Grund, wieso Brooke in sein Leben gekommen ist, aber Ella ist das Kind seines besten Freundes Steve. Steve ist bei einem Flugzeugausflug ums Leben gekommen, erfuhr davor aber von Ella. So kam Callum darauf, sie zu sich zu holen.
Seine Söhne glauben, alles was sie angestellt haben, würde er nicht mitbekommen. Sie glauben, sie wären damit durchgekommen, dabei ist er von dem meisten in Bilde. So überrascht ihn vieles überhaupt nicht. Seit dem Tod der Frau bricht das Familienleben zusammen und für andere wirkt es, als würde Callum überhaupt keine Gewalt über seine Kinder haben, was auch bis zu einem bestimmten Punkt stimmt. Sie können sich alles erlauben, denn ihr Vater holt sie schon wieder daraus. Er droht ihnen mit Militärschule, aber sie umgehen die Regeln einfach, sodass er keine Handhabe hat. Aber gleichzeitig setzt er sich für seine Kinder ein, was besonders in Band 3 deutlich wird. Was seine Autorität angeht lässt sich streiten, aber er kämpft für seine Familie.

Brooke
Am Anfang konnte ich sie recht schwer einschätzen, aber mit der Zeit wurde es immer offensichtlicher, dass sie nur das Leben an Callums Seite möchte, um Geld zu haben. Es wird gemunkelt, dass sie Affären hat, was ich jetzt weder bestätigen noch abstreiten werde. Es fällt mir echt schwer, Worte zu finden, die sie beschreiben, die nicht wie folgt lauten: hinterhältig, rücksichtslos und gemein.

Dinah
Ihr erstes Treffen in der Geschichte ist sehr fragwürdig. Ella hat eigentlich niemanden etwas getan und eigentlich möchte sie gar nichts mit dem Erbe ihres Vaters zu tun haben, aber trotzdem wird sie nur darauf reduziert. Dinah ist daraufhin ziemlich gemein und versucht Ella einzuschüchtern. Man kann Dinah und auch Brooke in der ganzen Geschichte nicht leiden, was wohl auch so beabsichtigt war.

Jetzt kommen wir zum letzten Charakter, den ich in Grundzügen, die man aus dem ersten Band heraushören konnte. Mehr werde ich dann aber am Sonntag in dem Post erzählen, denn hier an dieser Stelle würde ich zu viel Spoilern.

Steve
Steve war Callums bester Freund und war mit Chef bei der Firma, die sie sich teilten. Callum versucht ihn in ein gutes Licht zu rücken, während seine Söhne eher nicht so positiv über ihn reden. Callum glaubt, er wäre ein guter Vater geworden, wenn er denn die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Er soll ehrenhaft gewesen sein, weil er gedient hat, was meiner Meinung nach eher weniger über den Charakter sagt. Callums Söhne dagegen haben ihn eher negativ beschrieben. Ein Aufreißer und das obwohl er eine Frau zuhause hatte.
Gleichzeitig war er der, der die Flugzeuge eher testen wollte, als sie herzustellen, die sie gebaut haben. Die Erzählungen machen deutlich, dass er der Wildere der Beiden war.


So, dass war es nun erst einmal von den Charakteren, die diese Bände prägen und mit Leben füllen. Über Steve werden wir am Sonntag noch mal näher drüber eingehen, aber an dieser Stelle möchte ich nicht zu viel Spoilern.

Wer noch Punkte anführen möchte, die ich vergessen habe, sind natürlich herzlich dazu aufgefordert, das in den Kommentaren zu hinterlassen :) Freue mich auf die Rege Teilnahme!

Morgen werden wir zusammen eine Runde basteln, darüber freue ich mich schon :)

Lg Jeanne Dawn

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